Strom sparen in Berlin mit energieschonenden Maßnahmen

Der Stromanbieterwechsel bringt dem Verbraucher vor allem eine kurzfristige Senkung seiner Energiekosten durch einen günstigeren Tarif, das heißt er bezahlt einen geringeren Preis je verbrauchter Kilowattstunde Energie. Um langfristig seine Energiekosten zu senken, empfiehlt es sich für den Verbraucher, über eine effizientere Energienutzung nachzudenken.

Dabei können einfach umzusetzende Verhaltensänderungen, die Konsequenzen aus dem bewussten Umgang mit Energie ziehen, genauso hilfreich, wie eine umfassende energetische Modernisierung der betroffenen Wohnung. Dem Verbraucher ist es so freigestellt, je nach individueller Möglichkeit die passenden energieschonenden Maßnahmen zu ergreifen, um im Endeffekt seine Energiekosten langfristig zu senken und davon finanziell zu profitieren.     

Wenn man keine Möglichkeit hat, kostenintensive Modernisierungen in seiner Wohnung durchzuführen bzw. durchführen zu lassen, kann man, angefangen bei den elektronischen Geräten im Haushalt, Strom sparen. Die Kühltemperatur von Kühlschränken und Gefriertruhen sollte beispielsweise nicht niedriger als 5 Grad Celsius beim Kühlschrank und -18 Grad Celsius bei de Gefriertruhe betragen. Alle darüber hinaus gehende Kühlung verschafft Ihnen nur höhere Energiekosten und keinen höheren Nutzen.

Allgemein gilt außerdem, dass Kühlschränke ohne Gefrierfach weniger Strom als Kühlschränke mit Gefrierfach und Gefriertruhen weniger Strom als Gefrierschränke verbrauchen. Auch benötigen beide Geräte desto weniger Strom, je besser sie gefüllt sind. Auch Waschmaschinen und Wäschetrockner verbrauchen unter bestimmten Einstellungen mehr Strom als nötig. So kann man meistens bei der Nutzung der Waschmaschine auf die Vorwäsche verzichten und die Temperaturen möglichst niedrig einstellen, um eine beachtliche Menge an Strom zu sparen. Der Wäschetrockner sollte wirklich nur in dringenden Fällen benutzt werden. Er verbraucht für die gleiche Menge Wäsche doppelt so viel Energie wie die Waschmaschine. Strom sparen kann man bei der Verwendung des Wäschetrockners, wenn man die Wäsche nur „bügeltrocken“ trocknet.    

Elektrische Geräte wie Fernseher, Computer oder Musikanlagen verbrauchen auch Strom, wenn sie im Stand-by-Modus laufen, deshalb sollte der Verbraucher hier darauf achten, dass die Geräte immer vollständig ausgeschaltet sind, wenn sie nicht benutzt werden. Vollständig ausgeschaltet sind die Geräte nur, wenn der Netzstecker aus der Steckdose gezogen ist. Um sich die Arbeit zu vereinfachen, sind Steckerleisten mit einem Knopf zum Ausschalten zu empfehlen. Auf diese Weise sparen sie nicht nur Strom, sondern verlängern gleichzeitig die Lebensdauer der betroffenen Geräte. Auch wenn der Stromverbrauch im Stand-by-Modus relativ gering ausfällt, sammeln sich die dadurch verursachten Energiekosten je nach Anzahl der Geräte und der Dauer zu einer beachtenswerten Höhe an.         

Daneben sollte der Verbraucher beim Lüften die Methode der Stoßlüftung verwenden und nicht die der Dauerlüftung. So können Heizkosten gespart werden. Beim Warmwasserverbrauch kann gespart werden, wenn man beim Duschen einen wassersparenden Duschkopf verwendet. Mit einem wassersparendem Duschkopf wird durchschnittlich nur 30 Prozent der Menge an Warmwasser verbraucht, die sonst verbraucht werden würde. Kann man auf das notwendige Kapital zur Modernisierung der Wärmedämmung der Wohnung zurückgreifen, lassen sich bis zu 90 Prozent der Heizkosten sparen.